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08.07.2020

Latexmatratze reinigen und pflegen: so geht´s

Latexmatratzen sind Allergiker freundlich und vergleichsweise pflegeleicht. Im Gegensatz zu Kaltschaummatratzen können sie zumindest teilweise gereinigt werden, falls dies nötig sein sollte.

Latexmatratzen können aus Naturlatex oder aus synthetischem Latex bestehen. Häufig werden sie aus einer Mischung aus beiden Materialien hergestellt. Hinsichtlich der Liegeeigenschaften und Pflegeeigenschaften unterscheiden sich Natur-Latex und synthetischer Latex jedoch nicht. Eine gute Latexmatratze ist teuer, bei guter Pflege ist sie aber sehr langlebig. Im Vergleich zu Kaltschaummatratzen oder Matratzen aus anderen Schaumaterialien haben Latexmatratzen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei richtiger Pflege und sachgemäßer Nutzung können sie zehn Jahre oder länger genutzt werden.

 

Den Bezug der Latexmatratze waschen

 

Bei einer guten Matratze ist der Bezug selbstverständlich abnehmbar und waschbar. Bei allen Markenmatratzen ist dies der Fall. Je nach Produkt kann der Bezug aus Baumwolle, Schurwolle oder einem Mischgewebe bestehen. Beachten Sie unbedingt die Pflegeanleitung des Herstellers. Mindestens ein- bis zweimal im Jahr sollte der Matratzenbezug gewaschen werden. Das ist normalerweise problemlos in der Waschmaschine möglich, je nach Hersteller bei 30 oder sogar bei 60° (siehe Pflegeanleitung).

Bei Naturmatratzen kann es Einschränkungen hinsichtlich der Waschbarkeit geben, beispielsweise wenn der Bezug aus Schurwolle besteht. Allergiker können ihre Matratze zusätzlich mit Encasings (Milbenbezug) schützen.

 

Tipp: Zusätzliche Bezüge, Topper oder Matratzenauflagen verändern immer die Liegeeigenschaften der Matratze. Ein Bezug sollte daher so dünn wie möglich ausfallen, wenn das nicht gewünscht ist.

 

So reinigen Sie die Latexmatratze selbst

 

Latex ist punktelastisch und atmungsaktiv. Sie sollten die Matratze auf keinen Fall mit viel Wasser behandeln, denn dann kann sich das Material verändern. Eine Reinigung der Matratze selbst ist eigentlich nur dann nötig, wenn sie Flecken aufweist beispielsweise durch Blut oder Urin. Für die regelmäßige Standardreinigung reicht es, die Matratze mit einem Staubsauger gründlich abzusaugen.


  • Hinweis: Achten Sie auf Hygiene, reinigen Sie die Düse des Staubsaugers vor dem Absaugen gründlich bzw. verwenden Sie am besten die Polsterdüse. Ansonsten bringen Sie den Schmutz Ihres Fußbodens auf die Matratze.

 

Bei Bedarf kann die Latexmatratze mit einem feuchten Tuch partiell gereinigt werden. Sie können so Flecken entfernen. Im Fachhandel ist ein spezielles Latex Pflegemittel für Latexmatratzen erhältlich. Dieses Mittel dringt in die Matratze ein und erhöht die Geschmeidigkeit des Materials. Es verhindert, dass der Naturlatex mit der Zeit porös oder brüchig wird. Halten Sie sich unbedingt an die Empfehlungen des Herstellers bezüglich der Dosierung und Anwendung.

Bitte beachten Sie: manche Latexpflegemittel müssen nach dem Auftragen auslüften. Sie haben einen unangenehmen Geruch, der bei empfindlichen Personen sogar Kopfschmerzen auslösen kann. Kaufen Sie unbedingt ein Latex Pflegemittel, das ausdrücklich zur Pflege von Matratzen geeignet ist. Auf keinen Fall sollten Sie Pflegeprodukte verwenden, die für andere Latex Produkte angeboten werden.

 


Regelmäßiges Lüften und Wenden ist gut für Ihre Matratze

 

Damit sich die Matratze gleichmäßig abnutzt, ist es nicht falsch, sie ab und an zu drehen und zu wenden. Das gilt natürlich nur für symmetrisch aufgebaute Matratzen und solche, bei denen die Ober- und Unterseite gleich sind. Zum richtigen Wenden und Drehen von Matratzen lesen Sie auch diesen Artikel.


Fazit: Latexmatratzen haben eine lange Lebensdauer, sie sind grundsätzlich pflegeleicht. Flecken können mit einem feuchten Tuch und gegebenenfalls etwas Spülmittel entfernt werden. Danach sollte die Matratze gut trocknen. Der Matratzenbezug kann ca. ein- bis zweimal im Jahr gewaschen werden, hierbei muss die Pflegeanleitung des Herstellers beachtet werden. Spezielle Latex-Pflegemittel können die Lebensdauer der Matratze erhöhen, sie sollten aber unbedingt für Matratzen geeignet sein. Im Zweifelsfalle erkundigen Sie sich beim Hersteller über ein geeignetes Mittel zur Pflege Ihrer Naturmatratze.

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